Über uns

Up-Update: Am 03.Oktober feiern wir 10 jähriges Bestehen der Schachschule. Neben Julia und mir ist jetzt auch Kristian als Schachlehrer mit ins Team gekommen.

Update: Mittlerweile gibt es die Schachschule jetzt schon fast 6 Jahre und aus der Idee ist unser Beruf geworden. Wir haben es die letzten 6 Jahre nie bereut und freuen uns auf die nächsten Jahre.

Schachschule Berlin – eine Idee!

Schon  seit langem hatte ich, der Internationale Meister und lizensierte FIDE-Schachtrainer Michael Richter, die Idee und den Wunsch in Berlin eine erste Schachschule zu eröffnen.Mit Julia Belostotska fand ich eine lizensierte Trainerin, die sich speziell mit der Ausbildung von Kindern beschäftigt und schon diverse eigene Schachkinderkurse betreute.

Nach meiner Auffassung erlangt das Schachspiel gerade für Kinder eine zunehmende erzieherische Bedeutung und somit Nützlichkeit.

Schon Johann Wolfgang von Goethe beschrieb Schach als „Probierstein des Gehirns“.

Das Schachspiel fördert aber nicht nur logisches Denken, sondern auch Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit und Leistungswille. Es schult Qualitäten und Charaktereigenschaften, die gerade bei Kindern in diesen schnelllebigen Zeiten, bei denen vieles nur oberflächlich angegangen und betrachtet wird, verloren zu gehen drohen.

Es ist damit meines Erachtens für Kinder mehr als nur ein Spiel.

Wir  möchten Spiel und Spass mit erzieherischem Nutzen für die Kinder verknüpfen und nebenbei zudem soziale Kontakte, Bekanntschaften oder gar Freundschaften zwischen Kindern, aber auch Erwachsenen, vermitteln.

Nicht selten stellt sich dies bei  gemeinsamem unverbindlichen Schaffen und Lernen ein.

Dabei steht bei uns der Leistungsgedanke nicht an erster Stelle. Es geht vorrangig um Erziehung, Motivation sowie Spass.

Dies soll nicht ausschließen, dass einzelne so viel Freude am Schach gewinnen, dass es zu einem längerwährenden oder gar lebtäglichen Hobby wird. Als Schachspieler und -freunde würden wir uns selbstverständlich auch gerne mit einem Meister schmücken, der aus unserer „Schmiede“ kommt. Dies ist jedoch kein vorrangiges Ziel unserer Arbeit.

Wer gerne Leistungsschach spielen möchte, kann Mitglied bei den Schachpinguinen Berlin e.V., einem reinen Kinder- und Jugendverein, werden. Der Verein ist gleichsam erst 2005  gegründet. Wir teilen mit ihm die Räume und kooperieren miteinander. Gerne können wir auch einen anderen Schachverein vermitteln.

Dank der organisatorischen und finanziellen Hilfestellung Dritter war ich im Spätsommer 2005 in der Lage, dieses junge Unternehmen in die Welt zu setzen.  Dabei bin ich mir bewußt, dass ich um das Überleben unserer Schule kämpfen mus. Julia und ich werden auch durch ein vollberufliche Trainertätigkeit keine Reichtümer sammeln können. Dies ist eine einfache Rechenaufgabe, die jeder selbst für sich nachvollziehen kann. Dennoch haben wir diesen Schritt – auch aus Liebe zum Schach – gewagt.

In der Schachschule wollen wir eine regelmäßige und verbindliche Lehrtätigkeit von qualifizierten Trainern anbieten. Hierzu sind die Schachvereine mit ihren ehrenamtlich Helfern i.d.R. aus zeitlichen, aber auch aus  räumlichen Gründen kaum in der Lage.  Immer weniger Mitglieder in den Vereinen finden sich zu Trainertätigkeiten bereit. Zudem sind sie in der Regel nicht ausgebildet. Auch dort wollen wir helfen.

Klar war, dass eine nachhaltige Tätigkeit auch einen festen, dauerhaft verfügbaren Standort voraussetzt.

Jedoch schreckten hierbei zunächst die erheblichen Fixkosten für Miete, Versicherungen, Telekommunikation u.ä. ab.

Dennoch machten wir uns – auch weil wir Unterstützung erhielten –  auf die Suche nach Räumen und fanden im Spätsommer 2005 geeignete Räume am jetzigen Standort in der Bayerische Str. 32 am Olivaer Platz in Berlin-Wilmersdorf.

Wir hoffen, dass unser Unternehmen laufen lernt und das Schachspiel zumindest für den Bereich der Kindererziehung seine verdiente soziale Anerkennung und unsere Schule einen festen Platz in der Berliner Kultur- und Veranstaltungsszene findet.

Es wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob und inwieweit in Berlin eine Schachschule überlebensfähig ist.

Auf jeden Fall haben wir den Schwung und die Freude, die man für so ein Vorhaben braucht.

Wir hoffen auf zahlreichen Zuspruch für unsere Kurse – die beste Unterstützung für unser Vorhaben.

Michael Richter